Meine Odyssee mit dem Motorrad durch Griechenland  begann im Hafen von Igoumenitsa knapp unterhalb der albanischen Grenze.  Das erste Ziel war die Stadt Ioannina am gleichnamigen See. Die Lage am See ist recht ansprechend und in der Nähe befindet sich Dodona,das älteste Orakel Griechenlands. In seinem Theater, das zu den größten griechischen Theatern  zählt, werden heute noch klassische Stücke aufgeführt. Durch das nordgriechische Bergland führte meine Reiseroute über den Katara Pass in das Innere des Landes.

 
 
See von Ioannina
Theater von Dodona

 
 
Bereits in Ioannina deutete sich düsteres Wetter an. Hinter dem Katara Pass wurde es richtig ungemütlich. Die berühmten Klöster auf den Meteora Felsen durfte ich bei ströhmendem Regen bewundern. Auch auf dem weiteren Weg waren mir die Götter nicht gut gesonnen und haben ihren Berg, den Olymp, mit Regenwolken verhangen. 

 
 
Felsen von Meteora
Meteora Kloster
Olymp Massif

 
 
Auf der Strecke zwischen Thessaloniki und der Halbinsel Chalkidiki goss es aus Kübeln. Ich suchte mir Sitonia,den mittleren der drei Finger der Chalkidiki, aus. Sitonia gilt  als landschaftlich besonders schön. Wohl deshalb auch, weil man von hier einen tollen Blick auf Athos,den dritten Finger, hat. Schließlich ist Athos ja nicht allgemein zugänglich und man muß sich da eben mit dem Blick auf den heiligen Berg Athos von Sitonia aus begnügen.Dort  gab es tatsächlich auch ein paar sonnige Stunden.  Wirklich stabilisiert hat sich das Wetter aber erst  auf dem Weg von Nordgriechenland nach Athen. Kurz vor Athen legte ich einen Pflichtstopp beim Orakel von Delfi ein. Der Besuch ist unbedingt zu empfehlen. Die Lage oben in den Bergen ist für sich schon sehr schön. Auch hat man einen wunderbaren Blick über die Ebene in der Tiefe bis zu den Bergen der Peloponnes. Das Orakel hat natürlich ebenfalls seinen Reiz.

 
 
Blick von Sithonia auf Athos
Tholos von Delfi