Cap Corse



 
 
Für den Abschluß meiner Korsikareise habe ich mir das Cap Corse aufgehoben. Auf dem Weg von Calvi dorthin biegt die Küstenstraße irgendwann  ins Landesinnere Richtung Corte ab. Man erreicht das Cap Corse über eine Nebenstraße, die durch die Agreates, eine unbewohnte felsige Wüstenzone, führt. Wenn die Agreates sozusagen überwunden sind, beginnt bei dem beliebten Ferienort St. Florent der Einstieg in den westlichen Teil des Caps. Bevor ich jedoch  mein Tagesziel, den Strand von Farinole, ansteuere, mache ich noch einen Ausflug ins  Hinterland des angrenzenden Nebbios zu dem Bergnest  Murato. Während der Fahrt hat man schöne Ausblicke auf die Bucht von St Florent, die Berge des Nebbio und auf das Cap. In Murato gehört meine Aufmerksamkeit der Kirche San Michele. Sie gilt als die schönste Kirche der Insel. Ein Fotostop hier ist also Pflicht. Über viele Kruven geht es zurück nach St Florent. Zwischen St Florent und Patrimonio führt die Straße zunächst in die Berge des Caps. Hier ist Weingegend und die Weingüter reihen sich nahtlos aneinander. Kurz vor Farinole erreicht die Straße wieder das Meer und  folgt einer zerklüfteten Küstenlinie mit steil abfallenden Felsen und kleinen Kieselbuchten. Zwischen Farinole und Noza zeigt das Cap eine wilde Schönheit.  Nonza liegt hoch auf einem Felsen über dem Meer. Die Aussicht ist wirklich toll. Schließlich gelange ich zum Strand von Farinole. Vom Strand hat man einen sehr schönen Blick auf die Bucht von St.Florent , auf die  anschließenden Agreates und die Berge des Caps. Das Beste aber hier ist die Stimmung in der Abenddämmerung, wenn die Sonne hinter den Agreates untergeht. 

Agreates

San Michele de Murato

Nonza


 
 

Farinole Strand

Agreates 2

Farinole Strand 2