Corte / Restonica



 
 
 
Ankunft in Bastia am frühen Morgen. Der ganze Tag steht noch für viele Abenteuer zur Verfügung. Soll man in Bastia bleiben ? Mit Ausnahme vom Yachhafen, der besonders abends viel Atmosphäre hat, bietet Bastia eigentlich nichts. Den kann man sich aber auch für die Rückreise aufsparen und dort auf die Abfahrt der Nachtfähre warten. Also habe ich die Stadt sofort über die Schnellstraße verlassen und bin nach Corte, der Stadt in den Bergen, gefahren. Die Berge im nördlichen Korsika sind sind ziemlich hoch ( Monte Cinto 2706 m ), haben zum Teil alpinen Charakter und wirken sehr  schroff. In dieser Landschaft liegt Corte am Schnittpunkt mehrerer Täler und ist sehr schön von den  Bergen eingerahmt. Für meinen Geschmack ist Corte die schönste Stadt der Insel. Und das nicht nur wegen der Bergkulisse im Hintergrund. Die Altstadt am Fuß der Zitadelle wirkt besonders in der Dämmerung und abends im Laternenschein  sehr romantisch. Im Gegensatz zu anderen corsischen Städten ist die Altstadt vom üblichen chaotischen Straßenverkehr freigehalten. 

 
 

 
 
Unmittelbar am Rand der Altstadt treffen die Täler von Travignano und Restonica aufeinander und bieten attraktive Wandermöglichkeiten. Dabei ist die enge  Schlucht von Restonica  wegen ihrer paradiesischen Schönheit das berühmtere Tal. Im unteren Teil bietet das mit großen Felsbrocken dursetzte Flußbett viele romatische Stellen zum Baden. Im mittleren Teil windet sich die enge Straße steil in die Höhe. Ich mochte es sportlicher und bin dem Weg mit dem Mountain Bike gefolgt.