Golfe de Porto



 
 
Dem schönen Golfe de Valinco schließt sich der Golfe d´Ajjaccio an. Wer Verkehrsstaus liebt, kommt nach Ajaccio. Obgleich Hauptstadt der Insel, Ajaccio kann man auslassen. Es sei denn, man möchte einen Blick auf die durchaus reizvollen Iles Sanguinaires werfen. Ohne das Risiko eines kräftigen Verkehrsstaus läßt sich dieses Vorhaben in der heiligen Mittagszeit oder an einem Sonntag realisieren. Ansonsten geht es gleich weiter zum Golfe de Sagone. Es ist dort ja auch ganz nett, man findet lange Strände. Aber gegen den dann folgenden Golfe de Porto wirkt die Umgebung doch etwas fade. Nach der Stadt Cargese, die angeblich griechisch wirken soll, ein Stopp dort lohnt sich aber  nicht wirklich,  führt die Straße  in die Berge. Kurz nach der Paßhöhe gelangt man zu dem 435 m hoch auf roten Felsen gelegenen Ort Piana. Von dort hat man einen beindruckenden Blick auf die steil in den Gofe de Porto abfallenden Berge. Ab Piana beginnt dann eine  lange Fahrt über ein jäh abfallendes Steilufer durch die bizarren roten Felsen der Calanche. Ohne Zweifel passiert man hier die spektakulärste Stelle Korsikas. Mitten im Scheitelpunkt des Golfes liegt Porto. Außer seinem Strand und dem malerisch gelegenen Wachturm bietet der Ort selber keine besondere Attraktion. Ich habe ihn  als Ausgangspunkt für Mountain Bike Touren nach Piana und in die Bergwelt von Evisa genutzt.

 
 

Iles Sanguninaires

Piana 1

Piana 2


 
 

les Calanche 1

les Calanche 2

Strand von Porto