Algarve

 
 

 
 
Noch waren mir die einsamen Weiten der spanischen Provinzen Andalusien und Huelva in frischer Erinnerung als ich abends in Albufeira an der Küste der Algarve ankam. Mein erster Eindruck war der einer Betonwüste und entsprach einem Kulturschock. Umfangreiche Ferien- und Hotelanlagen geben Zeugnis davon, dass Albufeira  der Touristenmagnet an der Algarve ist. Obgleich keine geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten vorhanden sind, ist die auf einem Hügel gelegene Altstadt mit ihren Gässchen, Boutiquen, Cafes und Lädchen trotzdem sehenswert. Schöne Strände locken ebenfalls.

 
 
 
 

 
 
Fester Bestandteil im Stadtbild der Orte an der Algarve und im überigen Portugal sind die Azulejos, Wandbilder aus bunt bemalten Keramikfliesen.

 
 
 
 

 
 
Von Albufeira wechselte ich nach Lagos. Hier findet man neben einer gut erhaltenen Altstadt und ausgesprochen schönen Stränden auch historische Sehenswürdigkeiten. 

 
 

 
 

 
 
Was wäre die Algarveküste  ohne ihre Kalk- und Sandsteinfelsen?

 
 

 
 
Nur wenige Kilometer von Lagos entfernt befindet sich in einem Naturschutzgebiet am südwestlichen Zipfel Portugals liegend  der kleine Ort Sagres. Die Gegend hier ist sehr  karg und häufig weht auch ein kräftiger Wind. Beeindruckend sind die steil ins Meer fallenden Klippen und natürlich die Sonnenuntergänge. In den Klippen findet man auch schöne Strände. Allerdings ist die Wassertemperatur hier im Vergleich zu den Stränden von  Lagos doch ziemlich kühl.