Kulturhistorisch
gilt der Park von Mesa Verde als der bedeutsamste Nationalpark der USA.
Dementsprechend stand ein Besuch für mich auf dem Pflichtprogramm.
Bei Schneeregen war die Anfahrt von Moab dorthin nicht gerade
angenehm. Kurz vor dem Ziel kam die Sonne dann doch noch raus und
meine Stimmung besserte sich sehr deutlich mit der Aussicht, dass ich mit
meinem Zelt nicht im Schnee campieren muß . Der Park liegt
auf einer Hochebene. Oben angekommen wurde meine Stimmung noch besser.
Im Gegensatz zum Arches NP gab es hier gar kein Problem einen Stellplatz
im schön gelegenen Campground zu bekommen. Als die Sonne dann abends
weg war, wurde mir klar weshalb. In der folgenden Nacht sank die Temperatur
ziemlich deutlich nach unten und es war richtig kalt. Dafür konnte
ich mir dann am nächsten Tag bei strahlendem Sonnenschein die Attraktionen
des Parks anschauen. Unterhalb von Felsspalten befinden sich
die Überreste von Indianersiedlungen aus einer Zeit lange vor der
Kolonisierung. Die Anlagen sind sehr schön restauriert. Daher lohnt
der Besuch auch für ein nicht historisch versiertes Publikum. |