Mesa Verde National Park


 
 
Kulturhistorisch gilt der Park von Mesa Verde als der bedeutsamste Nationalpark der USA. Dementsprechend stand ein Besuch für mich auf dem Pflichtprogramm. Bei Schneeregen war die Anfahrt  von Moab dorthin  nicht gerade angenehm.  Kurz vor dem Ziel kam die Sonne dann doch noch raus und meine Stimmung besserte sich sehr deutlich mit der Aussicht, dass ich mit meinem  Zelt nicht im Schnee campieren muß . Der Park liegt auf einer Hochebene. Oben angekommen wurde meine Stimmung noch besser. Im Gegensatz zum Arches NP gab es hier gar kein Problem einen Stellplatz im schön gelegenen Campground zu bekommen. Als die Sonne dann abends weg war, wurde mir klar weshalb. In der folgenden Nacht sank die Temperatur ziemlich deutlich nach unten und es war richtig kalt. Dafür konnte ich mir dann am nächsten Tag bei strahlendem Sonnenschein die Attraktionen des Parks anschauen. Unterhalb von Felsspalten   befinden sich die Überreste von Indianersiedlungen aus einer Zeit lange vor der Kolonisierung. Die Anlagen sind sehr schön restauriert. Daher lohnt der Besuch auch für ein nicht historisch versiertes Publikum.

 
 
Nach dem kulturellen Einsatz von Mesa Verde und den beiden eiskalten Nächten dort wollte ich mir ein Wochenende nur zum Abhängen und Ausspannen gönnen. Ich fuhr zurück zum Colorado River an den Lake Powell. Hier geht es weiter.