Am ersten heißen Wochenende des Jahres begann meine Erkundung des Ostens. Als Einstieg und erstes Ziel sollte das Kyffhäuser Denkmal im gleichnamigen Gebirge dienen. Von der Autobahn zwischen Kassel und Göttingen zweigt die B 80 ab und schlängelt sich  durch die Ebenen des Eichsfeld und der Goldenen Aue zum Kyffhäusergebirge. Wie ein riesiger Kloß ragt es aus der Ebene hervor. Bevor man das Denkmal erreicht, schraubt sich die Straße über enge Serpentinen in die Höhen des Gebirges. Hier wohnt der alte Kaiser Barbarossa und schlummert ununterbrochen seit 1190. Schon im  Mittelalter erhoffte sich das Volk von seiner Rückkehr bessere Verhältnisse in Deutschland. Ich wünschte mir, daß er vom Klicken meiner Kamera erwacht und  sich dann alle Probleme von selber regeln. Nun ja, er schlief weiter ...

Unmittelbar am Fuß des Gebirges befindet sich der Kelbraer Stausee mit einem landschaftlich sehr schön gelegenen Campingplatz. Dort genoß ich  einen wunderschönen Sonnenuntergang am Seeufer und war mit dem Auftakt der Reise sehr zufrieden. Am nächsten Tag fuhr ich bei brütender Hitze vom Kyffhäuser über kleine Landstraßen nach Eisenach zur Wartburg, einem weiteren Symbol deutscher Geschichte. Mit der Wartburg verbinde ich den Wettbewerb der Minnesänge, Martin Luther, Burschenschaftstreffen, Goethe war auch hier. Also.... der Besuch ist Pflicht! Nun ja, die Burg wird von touristischen Heerscharen belagert und der Anstieg bei der Hitze....? Ich muß es gestehen, den Anstieg habe ich noch vor dem Erreichen des Parkplatzes unterhalb der Burg   abgebrochen.



 

Kyffhäuserdenkmal

 

Kelbraer Stausee

 

Wartburg

 

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