Weg von der  Seenplatte und hin zur Ostsee! Das Wetter war auch gut. Also nahm ich Kurs auf die Insel Usedom.   An Usedom hatte ich keine spezielle Erwartung. Eigentlich wollte ich nur kurz über die polnische Grenze und eine Kaffeepause in Swinemünde machen um mir dann am entgegengesetzten Ende der Insel bei Peenemünde das deutsche Cape Canaveral anzuansehen. Über die B 110 gelangt man in den südöstlichen Teil von Usedom. Zunächst war ich von der landschaftlichen Schönheit überrascht. Der Weg zur polnischen Grenze führt  durch hügeliges Waldland mit vielen kleinen Seen. Nachträglich fiel mir auf, daß diese Ecke  gerade wegen ihrer Schönheit auch Usedomer Schweiz genannt wird. Kurz vor der Grenze erreicht man die viel befahrene B 111. Am Grenzübergang erwartete mich eine lange Autoschlange, was zur sofortigen Änderung aller Pläne führte.  Jetzt folgt ich der B111 in der Gegenrichtung nach Peenemünde. Zwischen den Orten Koserow und Zinnowitz erstreckt sich ein dichter Waldgürtel, der bis zum Strand reicht. Hier ist  auch ein sehr schöner Campingplatz, der als Standort für Wanderungen im Wald, Radtouren oder einfach Beachen ideal geeignet ist. Die Insel ist an der Stelle nur wenige 100 Meter breit. Man hat so das offene Meer und die zur Landseite gelegenen Strände des Achterwassers in direkter Reichweite. Im nahen Zinnowitz sind die Einkaufsmöglichkeiten ganz gut und als i Tüpfelchen sei noch erwähnt, daß die Strandpromenade sich nicht verstecken muß.
 

Achterwasser bei Zempin

Strand bei Zempin

Strandpromenade von Zinnowitz

Peenemünde

 

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