In unmittelbarer Nähe des Elbsandsteins
bietet Dresden gleichwohl den Charme der sozialistischer Moderne wie auch
etwas vom Glanz füherer Epochen. Mein Reiseführer empfiehlt,
daß man sich Dresdens Attraktionen aus alter Zeit wegen der
Folgen von Kriegs- und Umweltschäden unbedingt nur bei Sonnenschein
anschauen sollte. Es ist wie immer, Glück muß man haben. Der
Himmel war verhangen mit graublauen Wolken. In der Nähe der
Sehenswürdigkeiten fand sich aber immerhin ein freier
Parklatz und es regnete nicht. Allen Bestechungsversuchen zum Trotz hat
die Parkuhr nur Kurzzeitparken zugelassen. Dann stellte sich heraus,
daß der direkte Zugang zur Semper Oper, Zwinger und den anderen
Attraktionen durch eine riesige Baustelle blockiert war, die nur weitflächig
umgangen werden konnte. Bei soviel Glück wollte ich dann ein
Überschreiten der Parkzeit und mögliche Sanktionen der Behörden
gegen mich oder mein Auto nicht riskieren und beschränkte mich auf
einen kurzen Blick rund um den Augustusplatz. Da der Aufenthalt in Dresden
gezwungen kurzweilig war, hatte ich noch Zeit um das nächste Ziel
anzusteuern. Es ging nach Lübbenau in den Spreewald.
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