Boumalne Dade`s
Zagora - Tizi-n Tazazert Paß - Boumalne

 

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Spaziergang durch die engen Gassen eines Ksour

Rast im Palmenhain einer Oase

es wird ganz schön eng


 
 
 
 
 
 
 
 

Genug Sahara ! Zurück ins Gebirge! Das neue Ziel war die Stadt Boumalne Dades an der Straße der 1000 Kasbahs auf der nördlichen Seite des Antiatlas.  Selbstverständlich mußten wir wieder früh aufstehen. Den Teilnehmer anderer Karawanen ging es nicht anders. Daher entwickelte sich in der Hotelhalle ein geschäftiges und bisweilen hektisches Treiben von Karawanen-Teilnehmern, Gepäckträgern, Fahrern, Hotelangestellten etc. Irgendwie wurden die Wagen nach viel Aufregung dann doch beladen und die Fahrt konnte beginnen. Zunächst führte der Weg durch das Drâa Tal. Das Tal ist relativ fruchtbar. Man fährt an einer Reihe von Oasen vorbei und sieht die ersten Bauten der berühmten Stampflehm-Architektur. Wir hatten auch die Gelegenheit zur Besichtigung eines bewohnten Ksour. Ein Ksour ist ein burgartig befestigtes Stampflehmdorf mit 5m hohen Mauern, Eingangstoren und Türmen. Wenn so eine Anlage auf einer Anhöhe steht und militärisch genutzt oder von einer mächtigen Familie bewohnt wurde, ist es eine Kasbah.  Nach einer Rast zwischen den schattigen Palmen einer Oase bog die Karawane aus dem Drâa Tal ab und steuerte über enge Pisten den Tizi-n Tazazert Paß an. An einer besonders engen Stelle gab es Gegenverkehr. Da an dieser Stelle eigentlich nur Platz für einen Wagen war, mußten die Fahrer echte Rangierkünste entwickeln.  Als Entschädigung für die bangen Minuten am Abrund hielt die Karawane bei einem Berggasthaus. Da der Gastraum schon voll war, wurden wir in kleinen Zelten bedient. Nach der Paßabfahrt erwartete uns das malerisch gelegene Boumalne im Dades Tal. Wir kamen in einer der Kasbahs unter und hatten von ihren Mauern einen schönen Blick auf die Stadt.

Tzizi-n Tazazert Paß
 

Rast in einem Berggasthof

Blick auf Boumalne