Manche Schottland -Touristen wollen die Grampian Mountains (schlicht einfach Cetrals genannt) möglichst schnell durchqueren um in die Northern Highlands zu gelangen. Andere kommen gar nicht über die Centrals hinaus. Um von Edinburgh schnell in die Northern Highlands zu gelangen, wählt man die Strecke entlangt der A9 Perth, Pitlochry, Aviemore und Inverness. Bei Inverness findet man den Einstieg in die Northern Highlands. Wer etwas Zeit hat, wird abseits der A9 ausgesprochen schöne Strecken in den Cetrals finden. Als landschaftlich besonders attraktiv habe folgende Strecken in Erinnerung: 

· Crief - Amulree - Aberfeldy, 

· Blairgowrie - Braemar - Tomintoul - Aviemore, 

  Aviemore - Speanbridge - Fort William, 

· Aberfeldy - Kilin - Crianlarich - Fort William 

Auch wenn man die Centrals schnell durchqueren möchte, sollte auf dem Weg nach Inverness doch ein Pflichtstop hinter Pitlochry bei der schottischen Top-Sehenswürdigkeit, dem Märchenschloss Blair Castle, eingelegt werden. In der Nähe sind noch viele andere Sehenswürdigkeiten vorhanden. Mir gefiel z.B. der alte Ortskern von Aberfeldy und die am Ortsrand gelegene Whiskey Distillery sehr gut. Wer es nicht ganz so eilig hat, fährt über die eben erwähnte und ausgesprochen schöne Nebenstrecke Blairgowrie nach Aviemore. Aviemore ist das schottische Wintersportzentrum. Auch außerhalb der Wintersaison bietet die Umgebung von Aviemore vielfältige Möglichkeiten zu Outdoor Aktivitäten. Ich zum Beispiel habe im Glenmore Forest Park gecampt und dort direkten Zugang zu einem weit verzweigten System von Wanderwegen und Mountain Bike Pisten genutzt. Nach Inverness ist es jetzt nur noch ein Katzensprung. Experten behaupten, daß es günstiger ist, wenn man die Northern Highlands im Uhrzeiger Sinn bereist um bei Zeitmangel die Ostküste auszulassen. Dazu müßte man erst von Inverness entlang des Loch Ness, dem bekanntesten schottischen See, nach Fort William fahren. Als Alternative kann man auch die oben erwänte Strecke Aviemore - Speanbridge wählen. Mit Sicherheit lohnt sich der Umweg. Ich nutzte beide Strecken und machte am Ufer des Loch Ness einen Zwischenstopp bei Invermoriston. Der Campingplatz dort hat sehr schön gelegene Stellplätze unmittelbar am Seeufer. Leider ließ sich das Monster nicht blicken. Dafür fand ich dann in den Wäldern am Nordufer schöne Mountain Bike Pisten. Eine weitere Alternative wäre die Strecke von Aberfeldy entlang des Loch Thai nach Kilin und weiter über das Glen Coe Tal nach Fort William. Als Versorgungs- und Ausgangspunkt für eine Reihe attraktiver Nahziele und als Trittbrett für die Hebriden und die Northern Highlands eignet sich Fort William ganz hervorragend. Im Ortsbereich führt das von wuchtigen Berklötzen eingerahmte Glen Nevis Tal zum Ben Nevis, dem höchsten schottischen Berg. Mitten zwischen den Bergklötzen ist der Glen Nevis Caravan Park idyllisch gelegen. Etwas außerhalb des Ortes bietet das Glen Coe Tal ein Eldorado für Wanderer und Bergsteiger. Bevor man sich von Fort William aus endgültig den Northern Highlands zuwendet, wäre noch ein Abstecher zu den Hebriden Inseln zu erwägen. Als Einstieg wählt man die Strecke zwischen Fort William und dem Hafenort Mallaig . Dieser Abschnitt gilt als Traumstrecke. Ab Mallaig dann weiter per Schiff nach Sky und den anderen Inseln. Ich entschied mich jedoch für eine aufwendigere Route und wollte etwas weiter südlich vom Hafenort Oban zur Insel Mull übersetzen und dann über die Halbinseln Movern und Moidart Anschluß an die Straße nach Mallaig finden. Atmosphärisch empfand ich Oban entschieden attraktiver als Fort William. Die Strandprommenade hat mir besonders gut gefallen. Einer der Campingplätze ist landschaftlich sehr schön gelegen. Es spricht also alles für einige Tage Aufenthalt in Oban. 

Ochil Hills Aberfeldy Distillery Blair Castle Blair Castle 2 Killin Falls Of Dochart
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