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Nachmittags
bei strahlendem Sonnenschein verließ die schnelle Superfast den Hafen
von Seebrügge in Belgien. Am nächsten Morgen war
das Wetter nicht mehr so ..., es war eben schottisch. Blaugraue Wolkentürme
und fahles Licht boten einen deutlichen Kontrast zum Vortag. Das
Schiff bewegte sich in unmittelbarer Nähe zur schottischen
Küste. So konnte man sich schon vor der Ankunft in Edinburgh einen
ersten Eindruck von der Landschaft verschaffen. Zu sehen waren
Felsen, einsame Häuser am Strand, Leuchttürme und Burgen.
Irgendwann bog die Superfast in den Firth Of Forth Fjord ein und
passierte die beiden gigantischen Brücken Edinburghs, die das
Stadtgebiet mit der anderen Fjordseite verbinden. Direkt hinter den
beiden Brücken endete die Reise zunächst im Hafen von Rosyth.
Von der Hafenausfahrt hat man unmittelbaren Anschluß an die
Autobahn und kann entweder direkt in das Einburgher Stadtgebiet gelangen
oder sofort in den Norden durchstarten. Mein erster Weg führte zum
Edinburgh Caravan Club, einem Campingplatz, der von Golf- und Parkanlagen
umgeben und fast unmittelbar am Ufer des Firth Of Forth gelegen ist. Nachmittags
nutzte ich die schöne Umgebung des Platzes und unternahm eine Mountain
Bike Tour. Es bietet sich da der Uferweg vom Gaswerk von Granton
nach Cramond, einem Ort mit mit hübschen alten Häuschen
und Ausflugslokalen direkt am Meer an. Über Rad- und Feldwege kann
man die Tour nach South Queensferry (ebenfalls hübscher Ort am Meer
mit bestem Fotoblick auf die Forth Bridge) fortsetzen. Am nächsten
Tag mußte das absolute Pflichtprogramm für Edinburghtouristen
absolviert werden. Dazu gehört ein Bummel über die Royal
Mile, dem Dreh- und Angelpunkt der Altstadt. Auf jeden Fall muß
man den Burgberg besteigen und das Castle besichtigen. Selbstverständlich
kann man noch viel mehr unternehmen, mir reichte es und am nächsten
Tag ging es in die Grampian Mountains.
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